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Windows Migration: Ressourcen effizienter nutzen |
Für Unternehmen, die mit Windows NT 4.0 arbeiteten, bestand ab Januar 2005 erhöhter Handlungsbedarf, denn seit dem 31. Dezember 2004 hat Microsoft Updates, Patches und Support für Windows NT 4.0 eingestellt. Ein innovatives und dynamisches Familienunternehmen im Bereich der Energiespeichertechnik erkannte diesen Handlungsbedarf ebenfalls für sich und führte eine Migration zum logischen Nachfolger Windows 2003 durch, um weiterhin den Microsoft-Support nutzen zu können. Dieses Betriebssystem hat darüber hinaus den enormen Vorteil, dass es die vorhandene Hardware optimal nutzt und die Performance um bis zu 40% erhöht.
AusgangssituationDas Unternehmen betrieb eine SAN-Umgebung mit einem zentralen Plattenspeicher, an dem acht Server über einen SAN-Switch angeschlossen waren: Alle Server wurden unter Microsoft Windows NT 4.0 betrieben. Die Serverrollen verteilten sich wie folgt: Ein Server für Produktionsdatenbank, drei einzelne SAP-Systeme, ein SAP Cluster und ein File/Exchange Cluster. Sämtliche Server und das Storage System waren auf zwei Rechenzentren verteilt. ZielsetzungDie Zielsetzung des Projektes bestand darin, durch eine erfolgreiche Migration bestehende Ressourcen besser nutzen und den kostenlosen Updateservice von Microsoft in Anspruch nehmen zu können. Das vorhandene Exchange-System sollte auf Exchange 2003 migriert und die Datenbanken der SAP Systeme mit dem aktuellsten Upgrade der Oracle-Version versehen werden. Die Voraussetzung war ein Upgrade des Betriebssystems auf Windows 2000 oder Windows 2003. VorgehenWesentliche Eckpunkte einer erfolgreichen Projektabwicklung für die beschriebenen Projektleistungen war die Bildung eines dedizierten Projektteams und die Implementierung eines zwischen der Janz IT AG und dem Familienbetrieb gemeinsam erarbeiteten Projektplans. Zur Migration von Windows NT 4.0 auf Windows 2003 erfolgte zunächst eine Abbildung der bestehenden Unternehmensstruktur in das Active Directory, welches auch als „Domänen-Design“ bezeichnet wird. Bei der Erstellung der neuen Domäne wurden die benötigten Dienste (z. B. DHCP, DNS…) installiert und sichergestellt, dass diese Dienste vom neuen System vollständig unterstützt werden. Für die Domäne wurde eine Sicherheits- und Rechtestruktur geschaffen, welche sich an der abgebildeten Unternehmensstruktur im Active-Directory orientiert. Mittels sogenannter Vertrauensstellungen wurde dann die Voraussetzung für den Parallelbetrieb der Domänen (die alte, zu migrierende Domäne und die neue Domäne) geschaffen. LösungDas Migrationsprojekt unterteilte sich in folgende Phasen: Phase 1: Festlegung der Konfiguration der Serversysteme (z.B. Anzahl, Größe und Raid Stufe der Platten, Active-Directory, Cluster Server, File/Print Server, Exchange Sever etc.) – Abnahme Design
NutzenDie zentrale Verwaltung der gesamten Domäne macht bei der Administration eine Zeitersparnis um mindestens 30% im Monat möglich. Durch die deutlich höhere Verfügbarkeit sämtlicher zentraler Netzwerkdienste kann eine Senkung der geplanten und ungeplanten Downtime erzielt werden. Die erzielte niedrigere Restorezeit für Mitarbeiter bei gleichzeitiger Kostensenkung für einen Restorevorgang stellt einen weiteren Vorteil für das Unternehmen dar. |




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