Julius Kühn-Institut setzt auf mehr Effizienz durch Desktopvirtualisierung

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Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss der früheren Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen und von zwei Instituten der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft blickt das Julius Kühn-Institut auf eine wissenschaftliche Historie der Agrarforschung seit 1898 zurück.
 
Auf Basis dieser langjährigen Erfahrungen weiß das JKI um die Bedeutung von Service und moderner Informationstechnologie. Regelmäßig werden im internen Schulungs- und Trainingscenter Microsoft Office-Trainings für Mitarbeiter angeboten. Für diese Schulungen suchte das JKI eine Lösung, um schnell und flexibel neue Clientsysteme für die Schulungsteilnehmer aufsetzen zu können.  Weiterhin sollten Hardware-Kosten reduziert werden. Dank der bestehenden guten Zusammenarbeit wandte sich das JKI an die Experten der Janz IT AG.

Ausgangsposition

Für jedes Training mussten Schulungsrechner mit der jeweils zu schulenden Software ausgestattet werden. Diese „Betankung“ war sehr zeitaufwendig. Die vorhandene Hardware war relativ alt.

Vorgehensweise

Im Rahmen eines Workshops wurden gemeinsam die Anforderungen an die Lösung sowie das erforderliche Zeitfenster geklärt. Im Anschluss daran stellte die Janz IT AG unterschiedliche Lösungsansätze vor und erörterte die Vor- und Nachteile einer Desktopvirtualisierungslösung. Auf Basis dieser fundierten Vorbereitung konnte das Julius Kühn-Institut die optimale Entscheidung fällen.

Lösung

Das JKI entschied sich für eine Lösung auf Basis von VMware View 3. Die vorhandene Hardware konnte durch neue  ThinClients abgelöst werden. Die Verwaltung der ThinClients erfolgt mit Hilfe des mitgelieferten Management-Tools „Igel“. Hiermit kann die Thin-Client-Software leicht in einer virtuellen Maschine konfiguriert werden. Die Softwarebetankung erfolgt schnell und einfach vom Rechenzentrum aus.

Nutzen

Das Client-Betriebssystem inklusive aller normalerweise lokal installierten Anwendungen läuft in einer virtuellen Maschine auf dem Server. Auf den ESX-Servern sind heute drei verschiedene Desktops konfiguriert. Dahinter stehen unterschiedliche virtuelle Maschinen, die voll automatisch erstellt werden. Die neue Technik vereinfacht ebenfalls das Installieren von Anwendungen und Updates: Der Administrator muss lediglich das Master-Image aktualisieren.

"Selbst wenn im ersten Moment die Anschaffungskosten für eine Desktopvirtualisierung relativ hoch erscheinen, so amortisieren sich diese Kosten bereits nach kürzester Zeit. Und die Zeit, die wir sparen, weil keine Einzelrechner mehr installiert werden müssen, ist gewaltig."
Mike Jablonski, Projektleiter JKI

Aufgrund der Zukunftsfähigkeit und der hohen Effizienz des Projektes hat der Bund das Julius Kühn-Institut im Rahmen eines IT-Investitionsprogramms unterstützt.

Das Unternehmen

Das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, wurde zum 1. Januar 2008 gegründet. Als Forschungs- und Beratungseinrichtung ist das JKI für das Schutzziel „Kulturpflanze“ in seiner Gesamtheit zuständig. Diese Zuständigkeit umfasst die Bereiche Pflanzengenetik, Pflanzenbau, Pflanzenernährung und Bodenkunde sowie Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit.

Das Julius Kühn-Institut ist eine Bundesoberbehörde und ein Bundesforschungsinstitut. Es umfasst 15 Institute und gemeinschaftliche Einrichtungen. Quedlinburg ist Hauptsitz des Bundesforschungsinstituts. Der Gesamthaushaushalt 2008 des JKI betrug insgesamt rund 67 Mio. Euro.

www.jki.bund.de