Consulting Tipp

An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen Tipps unser technischen Consultants. Es handelt sich hierbei um Antworten auf Fragen, die den technischen Consultants häufiger gestellt werden.

Deduplizierte Desktops aus dem Storage Cache

s_wischer.jpgGerade beim Einsatz von von virtuellen Desktops kann eine hohe Effizienz beim Einsatz von Deduplizierungstechnologien erreicht werden. Dies liegt vor allem daran, das die Unterschiede zwischen den einzelnen Desktop vor allem im Bereich der Benutzerdaten liegen. Betriebssystem- und Applikationsdaten, z.B. Windows 7 und Office 2010, sind der größte Datenbereich eines Standard Desktops und vor allem bei allen Benutzern gleich. Werden solche Desktops virtualisiert, muss nur eine Vorlage erzeugt und mehrfach ausgerollt werden. Beim Einsatz von Deduplizierung kann dies bedeuten das nahezu die Kapazität von nur einem Desktop benötigt wird.

Eine weitere Technologie kann nun sehr interessant werden. NetApp bietet eine Performance Accelaration Card (PAM) an. Diese Karte ist mit bis zu 512 Gbyte Flash Speicher bestückt und kann als Read Cache verwendet werden. Bis zu 4 PAM Karten können in einem NetApp System eingebaut werden, das entspricht 4 Tbyte zusätzlichem Read Cache!

Kombiniert man Deduplizierung und PAM Module kann erreicht werden, dass sämtliche Daten der virtuellen Desktops aus dem Cache beantwortet werden können. Das bedeutet sehr kurze Bootzeiten und einen wesentlich Leistungsgewinn!
Bei der Auswahl der Festplatten kann nun auch auf kosteneffizientere SATA Festplatten zurück gegriffen werden, wo sonst die Regel galt: "Möglichst viele Spindeln, bei höchster Umdrehungszahl!"

Stellen Sie sich jetzt noch vor, diese Daten würden über das NFS Protokoll auf Basis einer 10 Gigabit Infrastruktur bereitgestellt…

S. Wischer, IT-Consultant, Janz IT AG

 

VMware vSphere 4.1 - Highlights

h_nehlsen.jpgNeben Performanceverbesserungen gibt es auch noch eine Reihe neuer interessanter Funktionen. Darunter sind USB Port-Umleitung, DRS Gruppierung und Änderungen in der Lizenzverwaltung.

Die USB Ports können durch den ESX Server an eine virtuelle Maschine weitergeleitet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese VMs dann auch mit VMotion auf einen anderen ESX Server umgezogen werden und trotzdem noch auf den USB Port zugreifen.

DRS Gruppierung bedeutet, dass man in einem DRS Cluster die virtuellen Maschinen nur auf bestimmte ESX Server verschieben lassen kann.

In der Lizenzverwaltung müssen die Lizenzen nicht mehr aufgeteilt werden. Sie können als Gesamtes im vCenter hinterlegt werden, der ESX Server holt sich dann die Lizenzen, die er benötigt. Außerdem gibt es eine Übersichtsseite auf der eine Nutzungsstatistik bzw. Verteilung der Lizenzen angezeigt wird.

H. Nehlsen, Senior IT-Consultant, Janz IT AG

 

Neue HP EVA Firmware verfügbar

d_wloch.jpgMit der neuen HP EVA Firmware 9.53400 beugt der Hersteller sogenannten "RedZone"-Fehlern vor. Potenzielle Downtime-Gefahren bei EVA Systemen werden somit nochmals verringert. Die neue Firmware wurde in Form eines controlled Releases bereits vor einigen Wochen auf mittlerweile über 1.700 Systemen ausgerollt. Besondere Vorsicht beim Firmwareupdate ist bei Kunden geboten, die Continuous Access (CA) im Einsatz haben. In solchen Umgebungen müssen diverse Rahmenparameter unbedingt vor dem Upgrade geprüft werden, da es sonst zu Problemen kommen kann.  

D. Wloch, Senior IT-Consultant, Janz IT AG

 

Citrix Profile Manager

b_monroe.jpgMit dem Citrix Profile Manager können Sie Einstellungen für die Benutzeranpassung in virtualisierten oder tatsächlichen Windows-Umgebungen leicht, zuverlässig und leistungsfähig verwalten. CPM benötigt eine minimale Infrastruktur und Administration und bietet Benutzern schnelle An- und Abmeldungen. Der Profile Manager stellt sicher, dass die persönlichen Einstellungen des Benutzers auf die virtuelle Arbeitsfläche des Benutzers und dessen Anwendungen, unabhängig von dessen Position und dem Endgerät angewendet werden.

Durch den Einsatz optimiert der Dienst des Profile Managers einen leichten, zuverlässigen Weg, um in Windows-Umgebungen Benutzerprofile robust und schlank zu halten. Unter anderem löst der Profile Manager auch das lästige Löschen der Benutzerprofile auf dem Citrix XenApp nach der Abmeldung.

Diese Profilverwaltung ist eine Lösung für XenApp-Server, mit XenDesktop erstellten virtuellen Desktops und tatsächliche Desktops. Mit Active Directory-Gruppenrichtlinienobjekten können Sie das Verhalten von Citrix Benutzerprofilen einfach und elegant steuern.

Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen bezüglich der Implementierung des Citrix Profile Managers zur Verfügung.

B. Monroe, IT-Consultant, Janz IT AG